Klein und knackig – die Minigurke „Lilli Liliput“ ist das „Bayerische Gemüse des Jahres 2019“

Wer Gurken am liebsten frisch und knackig von der Pflanze nascht, der hat Glück: In Bayerns Gärtnereien gibt es nun Pflanzen einer ganz besonderen Gurkensorte zu kaufen. Klein und handlich sind ihre Früchte – und auch die Pflanzen brauchen nicht so viel Platz, wie wir es sonst von Gurkenpflanzen gewöhnt sind. Diese Minigurke haben die Gärtner zum „Bayerischen Gemüse des Jahres“ gewählt und ihr den Namen „Lilli Lilliput“ gegeben. Sobald es draußen warm genug ist, bieten sie Pflanzen dieser Sorte an – für alle die Sehnsucht nach Sonne und knackigem Gemüse haben, eine gute Aussicht.



Denn wenn es Sommer wird, beginnt die Zeit des erfrischenden Gurken-Genusses: Ein schmackhafter Gurkensalat oder einfach ein paar kühle Gurkenscheiben zur Brotzeit – kaum etwas ist so erfrischend und gesund bei großer Hitze. Entscheidet man sich für die kleinen Minigurken, hat man das perfekte „Gemüse to go“. Von der Natur in eine glatte Schale verpackt, lassen sie sich überall hin unkompliziert mitnehmen.

Inzwischen kann man diese handlichen Gurken in vielen Supermärkten kaufen – man kann sie aber auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon selbst anbauen. Während der Anbau der klassischen Schlangengurken im eigenen Garten einen besonders geeigneten Platz, einen ausgezeichneten Boden und sehr viel Wärme erfordert, hat man es mit der „Lilli Liliput“ leichter. Denn nicht nur ihre Früchte bleiben handlich. Auch die Pflanze braucht nur so viel Platz, wie sie in einer Blumenampel oder einem großen Topf vorfindet. Und dabei trägt sie Früchte wie eine Große: So einfach ist es, sich selbst mit gesunden Snackgurken zu versorgen.

Anfang Juli werden die ersten Früchte der „Lilli“ reif – Kinder ernten sie gerne selbst und beißen sofort hinein. Aber auch Erwachsene schätzen die handlichen Früchte zum Mitnehmen oder für verschiedenste Salate. Denn Gurken sind der perfekte Sommersnack: Sie sind sehr kalorienarm und machen trotzdem satt. Sie versorgen den Körper mit Flüssigkeit. Und sie enthalten eine breite Palette an Vitaminen und Mineralstoffen. Frisch aus dem eigenen Garten oder vom eigenen Balkon geerntet, trägt daher die „Lilli Liliput“ zu einer ausgewogenen Ernährung bei.

Unsere Tipps zum Anbau:

- Die „Lilli“ freut sich über ein großes Gefäß oder eine Blumenampel und gute Pflanzerde vom Gärtner.

- Wer die „Lilli“ auf dem Beet anbauen möchte, kann den Boden mit einem schwarzen Mulchvlies abdecken. So bleiben die Früchte sauber und die Erde erwärmt sich im Frühjahr rasch.

- Die Triebe der „Lilli“ lassen sich an einer Tomatenspirale o.ä. nach oben leiten – auch das bietet Gewähr für saubere Früchte.

- In kühlen Nächten mit weniger als 10°C ist ein Schutz in Form von Vlies, einer Haube oder einfach einem darüber gestülpten Karton ideal.

- Wird es wärmer, wächst die „Lilli“ richtig üppig – vorausgesetzt, sie wurde mit Langzeitdünger versorgt oder wöchentlich flüssig gedüngt.

„Lilli Liliput“ ist ab dem „Tag der offenen Gärtnerei“ am 27.04.2019 in zahlreichen Mitgliedsbetrieben des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes und der Interessengemeinschaft „Ihre RegionalGärtnerei“ erhältlich. Bezugsquellen, viele weitere Informationen, Rezepte und Aktuelles sind zu finden unter www.gemuese-des-jahres.de.

 

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